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Telde auf Gran Canaria - eine bezaubernde Stadt im Süden! ♥♥♥

Telde zählt zu den abwechslungsreichsten Städten auf dem kanarischen Archipel. Gelegen im Süden Gran Canarias, bietet Telde pulsierendes Leben, kulturelle Einrichtungen sowie eine herrliche Landschaft. Dies alles erinnert etwas an die urbanen Zentren im Norden Afrikas.
Telde ist nach Las Palmas an zweiter Stelle der größten Inselstädte. Es befindet sich auf 130 m über dem Meeresspiegel. Zwischen der Küste und dem höchsten Punkt der Insel beträgt der Höhenunterschied 1.300 m auf 15km Entfernung. Die Gemeinde mit ihren 100,2 km² bietet abwechslungsreiche Freizeit - Aktivitäten für Jung und Alt. Sowohl der Ort Telde an sich als auch die gesamte Gemeinde Telde sind abwechslungsreich und interessant. In der Nähe des Gemeindeteils Gando befindet sich der internationale Flughafen Gran Canarias, wodurch Telde gut zu erreichen ist.

 

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Landschaft

Die bezaubernde Landschaft ist von vielen vulkanischen Formationen, Schluchten und Tälern durchzogen. Einige der wichtigsten Vulkankegel sind die Montaña de Las Palmas, die Montaña de Cuatro Puertas und die Montaña de Santida. Von hier aus bietet sich einem der Blick über die wunderschöne Landschaft Gran Canarias. Auch das Vulkanfeld von Jinámar ist eine Besichtigung wert, es ist von zahlreichen, gut erhaltenen Vulkanformationen durchsetzt. Diese atemberaubende Landschaft der Gemeinde Telde erfreut jedes Wanderherz mit zahlreichen Wanderrouten in der Umgebung.
Der Küstenstreifen, mit seinen wunderschönen Sandstränden und herrlichen Buchten, aus fein gemahlenem Lavagestein lädt zum Entspannen und Baden ein. Außerdem haben auch einige der Buchten eine besondere Bedeutung, wie zum Beispiel die Bucht von Gando, die wahrscheinlich der erste natürliche Hafen der Insel war.
Die Küste beherbergt aber auch das eine oder andere Mysterium, wie zum Beispiel den Playa de San Borondón, dessen Name auf eine Legende bezogen ist, die von einem irischen Mönch handelt. Der Strand von Ojos de Garza ist Heimat einer Großzahl von Vogelarten, die an der Küste leben. Natürlich gibt es auch Strände, die mit besonderen Auszeichnungen bestückt sind, wie den Strand La Garita, Melenara, der die Blaue Fahne trägt. Besonders zu empfehlen ist jedoch auch der Strand Salinetas, Tufia, weil Toiletten, Duschen, Restaurants, Überwachung, ärztliche Versorgung, Liegen, Sonnenschirme und ähnliches zur Verfügung stehen. Alles in allem sind die Strände gut ausgebaut und laden den Besucher zum Verweilen ein.

 

Religion

Wie auf ganz Gran Canaria spielt der Glaube in Telde eine große Rolle. In einem der ältesten Stadtteile befindet sich die Kirche Iglesia de San Juan, von der der Stadtteil San Juan seinen Namen hat. Das Stadtviertel mit der Stadtverwaltung, die noch heute dort liegt und den ältesten Gebäuden der Stadt wurden um die Kirche herum gebaut. Die Hauptkarpelle der Iglesia de San Juan hat zwei Retabels (Flügelaltäre). Da die beiden aus vollkommen unterschiedlichen Zeiten stammen und das eine über das andere gebaut wurde, weisen sie sehr unterschiedliche architektonische Merkmale auf. Das eine wurde im gotisch-flämischen Stil errichtet und das andere im Barock Stiel des 18. Jahrhunderts. Das Abbild des gekreuzigten Jesus in dieser Kirche wurde aus amerikanischen Kolonien importiert und wurde dort nach einer Technik der Indios aus einer Maispaste gefertigt. Trotz seiner Lebensgröße wiegt der Jesus nur 7kg.
Die städtische Pfarrkirche gilt als eine der wertvollsten kunsthistorischen Sakralbauten der Insel. Sie wurde aus verschiedenfarbigen Vulkanstein errichtet. Das im Kircheninnern stehende flämische Retabel des Hochaltars wurde um 1500 geschaffen und ist eine der bedeutendsten Überlieferungen. Es zeigt sechs Szenen aus dem Leben der Heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria.
In dem Stadtviertel der Händler und Kunsthandwerker San Gregorio steht die Kirche von San Gregorio. Sie hat ein Retabel im klassizistischen Stil. Außergewöhnlich ist eine Schnitzfigur der schmerzensreichen Jungfrau.
In den engen, verwinkelten Gassen von San Francisco, mit ihren kleinen flachen Häusern die ein Giebeldach haben und von weißen gekalkten Steinmauern umgeben sind, steht auf dem ungewöhnlichen Kopfsteinpflaster die Kirche des heiligen Franziskus (Iglesia de San Francisco). Der Altar dieser Kirche hat steinerne Altaraufsätze mit Motiven der heiligen Rita von Casia, dem heiligen Domingo von Guzmán und der heiligen Luzi.

 

Wirtschaft

Die Gemeinde betrieb hauptsächlich Landwirtschaft. Zuerst beschränkte sie sich auf Bananen und Tomaten Anbau für den Europäischen Markt. Diese wurden jedoch schnell durch Kartoffeln, Mais und andere Gemüsesorten ersetzt. Nach der Eroberung durch die Spanier gab es in der Gemeinde einen hohen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Zuckerherstellung. Mittlerweile haben sich auch viele andere Industriezweige angesiedelt, die den Fischfang, den Handelshafen und den Tourismus versorgen.

 

Historisches

Telde war in der historischen Vergangenheit Gran Canarias sehr bedeutsam. Hier befand sich das Zentrum eines der beiden alten Königreiche von Gran Canaria. Parallel zu Telde bestand auf Gran Canaria das Königreich Galdar. An einigen Stellen Gran Canarias kann man noch heute Überreste der Mauer sehen, die an einigen Stellen die Grenze zwischen den Königreichen bildete. Überliefert sind Legenden um das Heldentum von Doramas, König von Telde, im Kampf gegen die spanischen Eroberer. Ihm zu Ehren wurden Straßen und Baudenkmale benannt. Noch heute ist der Familienname Doramas auf Gran Canaria häufig vertreten. Nach der Eroberung ließen sich viele Herrenhäuser in Telde nieder und kauften wichtige historische Kunstschätze auf. Das im Mittelalter von Missionaren errichtete Stadtzentrum ist noch heute in all seiner Pracht zu besichtigen.

 

Archäologische Forschungen

In Tufia, La Garita sowie Salinetas bei Telde stieß man auf außergewöhnliche archäologische Funde, wie Gebrauchsgegenstände und Waffen der Ureinwohner der Kanaren. Die Gestaltung der Höhlen, in welchen diese Menschen vor Jahrhunderten lebten, vermittelt lebendige Einblicke in ihre Lebensweise. Dazu bietet ein Ausflug in die städtische kulturelle Sammlung Teldes sowie zu den historischen Museen der Hauptstadt Las Palmas reichhaltige Informationen.
Die Fundstätte in Tufia ist die größte und weist die meisten Häuser aus unbehauenem Stein auf, die man fand. Außerdem besitzt sie die größten Höhlen. Ihre imposante Größe und ihr historischer Hintergrund macht die Fundstätte zu einem reizvollen Ausflugsziel.
In El Baladero wird man Zuge einer der wichtigsten religiösen und rituellen Schauplätze der Ureinwohner. Der Ort hat etwas Mysteriöses an sich.
Auf dem Montaña de Cuatro Puertas befindet sich eine Fundstelle mit mehreren Höllen. Die ehemaligen Bewohner dieser Höhlen wurden anscheinend nach dem Sterben einbalsamiert. Dies war für die Ureinwohner Gran Canarias allerdings sehr untypisch und konnte historisch noch nicht erklärt werden.


Abwechslungsreiche Kulissen

Telde ist nicht nur für die herrliche Architektur mit weißen Häusern, geschnitzten Loggien, Balkonen und Eingangstüren bekannt. Auch kunstfertige Handwerkserzeugnisse mehrten den guten Ruf dieser Stadt. Zentrum der engen Gassen mit Kopfsteinpflaster bildet die Kirche San Juan mit einer kunstgeschichtlich wertvollen Ausstattung. Dazu zählt der fünfhundertjährige Altar sowie die aus Mais gefertigte Christusstatue mexikanischer Indianer. Strände mit Puderzuckersand sowie die Brandung des glasklaren Atlantiks laden nach Telde zum Badevergnügen ein.
Die Calle San Fernando wurde nach Fernando und Juan Léon y Castillo benannt. In ihr befindet sich das Casa-Museo Léon y Castillo, dass aufschlussreiche Informationen aus dem Leben der beiden und ihren Aktivitäten als Ingenieure und Diplomaten gibt.
Aber auch zum Shoppen ist Telde super geeignet. In allen Stadtteilen gibt es viele schöne Geschäfte, in denen man Mitbringsel für die liebsten finden kann. Ganz besonders im Stadtteil San Gregorio kann man super einkaufen, besonders zu erwähnen sind die qualitativ meist sehr guten Möbelstücke, die man hier kaufen kann.
Einige der Werkstätte des Kunsthandwerkes kann man besichtigen und den Handwerkern und Künstlern aus nächster Nähe zu sehen. Es gibt zahlreiche dieser Werkstätten, in denen Korbflechterei, Herstellung von kanarischen Messern, Weberei, Färben von Keramik, der Herstellung von schmiedeeisernen Gegenständen betrieben wird und diese verkauft werden.
Jeden Samstag und Sonntag wird ein großer Straßenmarkt betrieben auf dem diese Objekte des örtlichen Kunsthandwerkes und frische Ergebnisse der Landwirtschaft, an vielen Ständen, angeboten werden.
In den vielen kleinen Gastronomien kann man örtliche Spezialitäten wie gegrillten Fisch, gebratenen Oktopus, Muscheln, Schüsselschnecken, Sancocho, einen Eintopf mit gekochtem Fisch begleitet von geröstetem Maismehl, Pellkartoffeln in Salzkruste und pikanter Chilisoße, Eintöpfe, eingelegtes Schweinefleisch, Fischbrühe, gebratenes Lamm, gebratenes Zicklein oder Wild, vor allem eingelegtes Wildkaninchen genießen. Eine besondere Spezialität der Gegend, die nur dort hergestellt wird, ist die Süßspeise Karnevalstörtchen. Jedoch sollte man bei den Nachspeisen Vorsicht walten lassen, diese sind nämlich sehr süß.

 

Feste & Feiern

Die oft religiös geprägten Feste sind meist sehr faszinierend an zu sehen und bieten einem beeindruckende Szenarien. Dazu gehört zum Beispiel das Patronatsfest zu Ehren des Hl. Johannes des Täufers, das im Juni stattfindet.
Eines der unreligiösen, ältesten und populärsten Feste "Traída del Agua" (das Heranbringen des Wassers) wird im August beim Ort Lomo Magullo gefeiert. Die Einheimischen und Besucher werden mit kühlen Wasser nass gemacht. Gerade für Kinder und Menschen, die Wasser lieben, wird es ein großer Spaß sein, sich auf den Straßen des Ortes eine Wasserschlacht zu liefern.
Im September findet das Fest "Bajada del Santísimo Cristo" (das Heruntertragen des Christus) statt. Die Christusfigur wird vom Hauptaltar der Pfarrkirche in einer Prozession durch den Ort getragen. Hierbei ist es Brauch, die Füße der Figur mit Rosen zu berühren, es soll vor Krankheit und anderem Übel bewahren.
Im Ortsteil der Fischer und Seeleute werden im September die Straßen festlich geschmückt. Es wird zu Ehren der Jungfrau vom Karmel gefeiert, die Schutzpatronin der Seefahrer ist. Die besonders schöne Land- und Seeprozession in Melenara ist sehr zu empfehlen.
Im Oktober wird ein Fest zu Ehren des heiligen Franziskus gegeben. Zu diesem Anlass wird im Stadtteil San Francisco der Regenmantel des heiligen Franziskus ausgebreitet, in den die Gläubigen ihre Almosen für die Armen und Bedürftigen werfen.
Die letzte Gemeindefeier des Jahres ist im November. Sie wird zu Ehren des heiligen Gregor des Thaumaturgen, also jemanden der Wunder vollbringen kann, gegeben. Gregor des Thaumaturgens ist ebenfalls einer der Schutzpatrone der Gemeinde. Als Zeichen seiner Segnung der fruchtbaren Erde wird ein Abbild von ihm, in einer Prozession durch die Stadt zu den Feldern getragen und dort dreimal in deren Richtung geneigt.

 

Klima

In der Region von Telde herrschen durchschnittlich 14°C bis 26°C. Durch diese das ganze Jahr über sehr angenehmen Temperaturen hat das Wasser immer eine gute Badetemperatur von 18°C bis 23°C.

 

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Strände in der näheren Umgebung

• Agua Dulce
• Barranquillo
• Boca Barranco (Las Palmas)
• Boca Barranco (Telde)
• Burrero
• Chica
• Hombre / Garita / San Borondón
• Jinámar
• Laja
• Melenara
• Ojos de Garza
• Pozuelo
• Salinetas
• Tufia
• Längster Küstenstreifen auf der östlichen Seite
• Playa del Hombre
• Playade Salinetas
• Playa de Melenara
• Playa Agua Dulce
 

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